GBS CIDP PNP
Deutsche Polyneuropathie Selbsthilfe e.V.
Landesverband Sachsen
Die Diskrepanz zwischen der Bereitschaft, Blut zu spenden, und dem tatsächlichen täglichen Bedarf ist groß: Nur etwa drei Prozent der Deutschen spenden regelmäßig Blut, es werden für die medizinische Versorgung jedoch 15.000 Blutspenden täglich benötigt. Anlässlich des 20. Geburtstags des Weltblutspendetags ruft auch Haema zur Blutspende auf.
Gespendetes Blut und Blutprodukte werden täglich benötigt, um Patientinnen und Patienten zu helfen. Zum Beispiel bei Blutverlust bei einer Operation, nach einem Unfall oder bei einer schwerwiegenden Erkrankung – von Knochenkrebs Betroffene brauchen beispielsweise regelmäßige Bluttransfusionen.
Zu Beginn dieser Woche hat Jens Lehmann, Mitglied des Bundestags, im Vorfeld des Weltblutspendentags das Haema Blut-und Plasmaspendenzentrum in Leipzig-Gohlis erneut besucht und ehrte verdiente Spender: „Mein besonderer Dank gilt den Spenderinnen und Spendern, die den Aufwand nicht scheuen, in die Spendezentren zu gehen. Ich selbst bin auch Blutspender und kann nur jeden auffordern, ebenfalls Blut zu spenden, denn große Vorräte sind lebenswichtig.“
Im Rahmen seines Zentrumsbesuches traf Jens Lehmann auch den am CIDP erkrankten Lutz Brosam. Er ist auf aus Plasma hergestellte Medikamente angewiesen. Die CIDP ist eine inflammatorische Polyneuropathie, eine akute Autoimmunkrankheit, bei der das körpereigene Abwehrsystem das periphere Nervensystem angreift. Ein wichtiger Teil der Myelinscheiden, sind entzündet und werden zerstört. CIDP zeigt sich durch Muskelschwäche und leichte Sensibilitätsausfälle. Brosam sagte: „Ich kann mich gar nicht oft genug bei allen Plasmaspenderinnen und –Spendern bedanken. Ohne ihre Spenden könnten, die für mich so wichtigen Medikamente nicht hergestellt werden.“
Lutz Brosam dankte Frau Wartensleben für Ihre 463 Plasma Spenden. Im Anschluss stellte er den Mitarbeitern des Plasmazentrums einmal vor, wie nach 4-jähriger Suche seine Erkrankung diagnostiziert wurde, und nun das Immunglobulin, was aus dem Blutplasma der Spender gewonnen wird, wieder über eine subkutane Infusion in seinen Körper gelangt. Dabei wurden auch viele Fragen beantwortet und auch gezeigt, wie wichtig die Arbeit im Landesverband Sachsen der Deutschen Polyneuropathie Selbsthilfe e.V. bei der Aufklärung von Patienten, Betroffenen und deren Angehörigen ist. Am Ende bedankte er sich noch bei den Mitarbeitern des Spende Zentrums für Ihre stetige wichtige Arbeit, die sie leisten bei der Abnahme von Blut und Plasma und Betreuung der vielen Spender. Besonderer Dank ging auch an Frau Diebel von der Haema AG für die Einladung und den gelungenen Ablauf der Veranstaltung.
Bericht und Bilder: Haema und Lutz Brosam
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